Auslastung nach Bundesland und Stadt

Alle sechzehn Bundesländer, sortiert nach der Auslastung ihrer öffentlichen Ladepunkte, mit der Zahl der Standorte und Ladepunkte. Die Auslastung ist über alle Ladepunkte eines Landes zusammengezählt, nicht über Standorte gemittelt – ein großer Ladepark zählt entsprechend seiner Größe.

Darunter der Vergleich der Anbieter nach Auslastung und die Städte mit den meisten Ladepunkten. Zwischen Großstädten liegen dabei Welten: Die Stadt mit den meisten Ladepunkten ist nicht die mit der höchsten Auslastung.

Woher die Daten kommen

Die Ladeinfrastruktur-Betreiber melden den Status ihrer Ladepunkte an die Mobilithek, die Datenplattform des Bundes für Mobilitätsdaten. Der Ladenetz-Monitor liest diese Meldungen ein, gleicht die unterschiedlichen Datenformate der Betreiber ab und fasst sie alle fünf Minuten zu einem bundesweiten Bild zusammen. Es handelt sich nicht um das Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur, sondern um die laufenden Statusmeldungen der Betreiber selbst.

Wie die Auslastung berechnet wird

Die Auslastung ist der Anteil der belegten Ladepunkte an allen Ladepunkten, die aktuell einen Status melden – belegte geteilt durch belegte plus freie. Ladepunkte, die außer Betrieb gemeldet sind, zählen nicht zum Nenner; sie erscheinen gesondert als Störungsquote. Für Bundesländer und Regionen wird über alle dortigen Ladepunkte zusammengezählt, nicht über Standorte gemittelt: ein Standort mit vierzig Ladepunkten wiegt vierzigmal so viel wie einer mit einem.

Belegung ist nicht Ladedauer

Die durchschnittliche Belegungsdauer beschreibt, wie lange ein Ladepunkt am Stück als belegt gemeldet war. Ein Fahrzeug, das nach dem Laden noch zwei Stunden stehen bleibt, zählt weiter. Abrechnungsdaten einzelner Ladevorgänge liegen dem Monitor nicht vor – die Zahl ist eine Standzeit, kein Ladevorgang.

Was nicht erfasst ist

Nur Ladepunkte, die einen Live-Status melden, gehen in die Auslastung ein; ein erheblicher Teil der registrierten Ladepunkte liefert keine Statusmeldung und bleibt auf der Karte grau. Die Preisangaben sind die von den Betreibern gemeldeten Preise je Kilowattstunde, ohne Unterscheidung zwischen Ad-hoc- und Vertragstarif und ohne Blockiergebühren. Die Daten sind bis zu fünf Minuten alt; sie beschreiben den Ist-Zustand und sagen nichts vorher.